Arnaut Daniel & Dante Alighieri – lextura intertextologica

Arnaut Daniel & Dante Alighieri – lextura intertextologica

Im 26 Gesang des Purgatorio begegnet Dante (Gestalt) den Schatten zweier Lyiker: Guido Guinizelli, den er als seinen poetischen Vater verehrt und als Begründer der ‚modernen Lyrik‘ seiner Zeit, und Arnaut Daniel, den Guido als ‚besseren Schmied der Muttersprache‘ und Überwinder aller anderen volksprachlichen Dichter bezeichnet:

 

Transkriptiion

 

O frate disse que<i> ch i<o> mo ti sterno

col dit<o> (et) adit<o> un spirto <i>nnançi

117 fu miglior fabbro del parlar materno

 

Versi d amore (et) prose di romançi

souerchio tutti (et) lascia dir gli stolti

120 che quel di limogi credon ch auançi

 

A uoce piu ch al uer driçan gli uolti

(et) cosi ferma in sua oppinione

123 prima ch<e> arte o ragion p(er) lor s ascolti

Kritischer Text

Die Toren, denen er mangelnden Kunstverstand bescheinigt, sind keine Geringeren als die Trobadorkenner des 13. Jahrhundert, deren Urteil Dante (Autor) aufhebt, wobei er ihre ganz bestimmte Schlüsselwörter übernimmt:

 

 

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